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Kompetenzzentrum für Kulturelle
Bildung im Alter und inklusive Kultur
Newsletter Dezember 2025
Zum letzten Mal in diesem Jahr haben wir für Sie Neuigkeiten aus den Bereichen Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur zusammengestellt und außerdem die Anmeldung zum 8. kubia-Fachtag Kulturgeragogik geöffnet. Unter dem Motto „Take care!“ wird sich die Tagung im April in Köln mit einer neuen Kultur der Sorge und Pflege befassen. 

Wir verabschieden uns in eine kleine Winterpause vom 22.12. bis zum 04.01. und verbinden dies mit einem herzlichen Dankeschön für Ihr Interesse. Auch 2026 werden wir wieder regelmäßig über Wissenswertes zu unseren Themenbereichen informieren.

Das kubia-Team wünscht friedliche Feiertage und alles Gute für das Kommende im neuen Jahr.


Fachtagung Kulturgeragogik für eine neue Kultur der Sorge und Pflege. Jetzt anmelden!
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Lesetipp: Zirkusreif – Manege frei in finnischen Pflegeheimen

Fachtagung Kulturgeragogik für eine neue Kultur der Sorge und Pflege. Jetzt anmelden!

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© Patrick Baldwin

Der kubia-Fachtag Kulturgeragogik am 24.04.2026 im Kölner Seekabelhaus thematisiert und diskutiert Ambivalenzen der Sorge um das Alter(n) aus anthropologischer, sozialpolitischer und künstlerisch-kulturgeragogischer Perspektive. In Workshops werden erfolgreiche Beispiele kunst- und kulturgeragogischer Praxis vorgestellt, die Mut machen, gemeinsam eine neue Kultur der Sorge und Pflege zu entwickeln. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

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kubia-Weiterbildungen

Infoevent Kulturgeragogik – Alles Wissenswerte zum Zertifikatskurs
02.02.2026 | 18:00 – 19:00 Uhr | Infoveranstaltung | Online

Am 19.10.2026 startet der nächste Zertifikatskurs Kulturgeragogik, den kubia in Kooperation mit Das Kulturgetriebe e. V. / Kölner Institut für Kulturarbeit und Weiterbildung anbietet. In der Infoveranstaltung geht es um Inhalt und Ablauf der Weiterbildung, Teilnahmevoraussetzungen und Abschlussverfahren sowie Fördermöglichkeiten.

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Singen, Tanzen und Konfetti: Altersfreundliche Kulturangebote
05.02.2026 | 14:00 – 16:00 Uhr | Input + Gespräch | Online | DGS

Das Bürgerhaus Wilhelmsburg legt einen Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Kulturelle Bildung mit älteren Menschen und berücksichtigt in seinen Angeboten die unterschiedlichen Interessen, Lebensgeschichten und Bedarfe der diversen Zielgruppe Älterer. Die Veranstaltung bietet Input, Gespräch und kollegialen Austausch und richtet sich insbesondere an Kultureinrichtungen, soziokulturelle Zentren, Kulturmanager*innen und Quartiersarbeiter*innen aus NRW.

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Barrierefreiheit braucht Struktur: Arbeiten mit dem kubia-Vorgehensmodell
20.02.2026 | 14:00 – 16:30 Uhr | Workshop | Online | DGS

Kulturakteur*innen, die ihre Arbeit barrierefrei gestalten möchten, sehen sich mit einer Informationsfülle konfrontiert. kubia hat das Vorgehensmodell Barrierefreiheit entwickelt, um die strukturierte Analyse, Planung und Umsetzung von Barrierefreiheit im Kulturbetrieb zu unterstützen. Im Online-Workshop wird das Vorgehensmodell kompakt vorgestellt und anschließend gibt es Gelegenheit, dessen Anwendung in Gruppenarbeit zu erproben.

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Kultur gemeinsam erleben: Modelle inklusiver Kulturbegleitung
11.03.2026 | 14:00 – 16:00 Uhr | Input + Gespräch | Online | DGS

Programme zur Kulturbegleitung bringen kulturinteressierte Menschen, die Kulturveranstaltungen allein nicht besuchen können oder möchten, mit Unterstützer*innen zusammen und ermöglichen gemeinsame Kulturerlebnisse. Wir stellen erfolgreiche Kulturtandem-Programme vor. Der Fokus liegt dabei auf Initiativen, die Zugänge für Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen schaffen.

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Fonds Kulturelle Bildung im Alter

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Bevor die neuen Fonds-Projekte im Laufe des kommenden Jahres an den Start gehen, gibt es noch Neuigkeiten zu einem geförderten Projekt des aktuellen Jahrgangs: Wer die Kölner „Boomer Beats“ erleben möchte, hat dazu am 20.12. Gelegenheit. Mehr Infos gibt es im Kulturkalender. 

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Nachrichten

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Weiterbildung Kulturgeragogik: Zertifikatsabschluss von Kurs 11
Im November endete der 11. Kurs Kulturgeragogik mit einer eindrücklichen Präsentation der im Weiterbildungsverlauf entstandenen Projekte und der Zertifikatsübergabe an 14 neue Kulturgeragoginnen. Bewerbungen für Kurs 13, der im Oktober 2026 startet, sind ab sofort möglich. Interessierte haben die Möglichkeit, sich am 02.02. in einem digitalen Infoevent über die Weiterbildung zu informieren.

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Bewegte Pflege – Die Machbarkeitsstudie für kulturelle Teilhabe in der Pflege
Was brauchen Pflegeeinrichtungen und Theater, um eigenständig und nachhaltig kulturelle Teilhabeprojekte umzusetzen? Die Studie „Bewegte Pflege“ von Bureau Ritter erforscht, wie kulturelle Teilhabe für ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen wirkungsvoll gestärkt werden kann. Die Studie wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf.

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ARTEMIS Digital: Digitales Kunstvermittlungsangebot für Menschen mit Demenz
Das Frankfurter Städel Museum hat mit dem Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität Frankfurt das erste digitale, kunstbasierte Vermittlungsformat für Menschen mit leichter und mittelgradiger Demenz entwickelt. „ARTEMIS Digital“ lädt ein, die Werke der Städel-Sammlung interaktiv zu erkunden und möchte das Wohlbefinden und die Selbstwirksamkeit von Menschen mit Demenz steigern.

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Schulungsmaterialien für demenzsensibles Musizieren
Der BMCO bietet Chören und Ensembles kostenfreie Schulungsunterlagen zum demenzsensiblen Musizieren an, um eigene Kurse zum Thema zu organisieren. Die Materialien basieren auf der Schulung der Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und wurden innerhalb des Programms „Länger fit durch Musik!“ mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und dem Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg erstellt.  

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Düsseldorfer SeTA für NRW Amateurtheater-Preis 2026 nominiert
Das renommierte Düsseldorfer Seniorentheater in der Altstadt (SeTA) wurde mit Büchners „Leonce und Lena“ für den NRW Amateurtheater-Preis 2026 nominiert. Die Inszenierung entstand unter der Regie von Nicola Glück. Der Preis wird im Rahmen des 2. Amateurtheater-Festivals NRW vom 18. bis 21.06.2026 in Hürth vergeben. 

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Call for Papers: Kultur & soziale Resonanz
Kulturelle Aktivitäten können Räume öffnen, in denen Menschen miteinander in Beziehung treten, Gemeinschaft erfahren und gesellschaftliche Veränderungen anstoßen. Wie kann Kultur soziale Prozesse gestalten, die über die Vermittlung von Inhalten oder die Gewinnung von Zielgruppen hinausreichen? Dieser Frage widmet sich eine neue Beitragsreihe auf kulturmanagement.net, für die bis zum 04.01.2026 Themenvorschläge eingereicht werden können.

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Turner-Preis 2025 für Künstlerin mit Behinderung
Zum ersten Mal in der Geschichte des renommierten britischen Turner-Preises für moderne Kunst ist eine autistische Person mit Lernbehinderung ausgezeichnet worden. Die britisch-nigerianische Künstlerin Nnena Kalu erhielt den Preis für ihre Zeichnungen und Installationen.

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Dr. Dormagen-Guffanti-Stipendium für Künstlerin Bine Schwarz
Das 30. Stipendium der Dr. Dormagen-Guffanti-Stiftung geht an die Künstlerin Bine Schwarz, die mit ihrem geplanten Projekt für die Bewohner*innen des Städt. Behindertenzentrums in Köln einen unmittelbar zugänglichen, niedrigschwelligen Zugang zu künstlerischer Erfahrung ermöglichen möchte. Die Teilnehmenden können in einem inklusiven Raum ihre individuelle akustische Umgebung erkunden, in haptische Klangskulpturen übersetzen, digital erweitern und in einer gemeinsamen Installation zusammenführen.

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Im Schutz der Tiere – Ausstellung im Kunsthaus KAT18 in Köln
Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse einer künstlerischen Zusammenarbeit der KAT18-Künstlerin Bärbel Lange und der Illustratorin Katrin Stangl, die bis zum 01.02. im Kölner Kunsthaus KAT18 zu sehen ist. In engem Austausch miteinander entstand ein Comic über die Bedeutung von Schutz für Menschen, Tiere und Pflanzen. Der Comic ist auch in der 22. Ausgabe von SPRING – Magazin für Grafisches Erzählen im mairisch verlag erschienen.

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Infopool Touring mit Behinderung
Der Infopool von touring artists zum Touring mit Behinderung bietet eine Orientierung für reisende Künstler*innen mit Behinderung, ihre Produktionspartner*innen sowie Institutionen und Veranstalter, die Künstler*innen mit Behinderung einladen. Er enthält Informationen zum Reisen, zu Assistenzen, zu administrativen Fragen, z. B. Sozialversicherung, Steuern, Versicherungen, zu Fördermöglichkeiten und bestehenden Unterstützungsstrukturen.

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Infoveranstaltung zu ARTplus: Studieren mit Behinderung
Mit seinem Programm ARTplus öffnet EUCREA Kreativen mit Behinderung den Weg zu künstlerischen Studiengängen. Am 03.02. findet eine digitale Infoveranstaltung zum Programm für kreative junge Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung, Neurodivergenz und Gehörlosigkeit statt, die sich für ein Studium in Kunst, Musik, Tanz oder Schauspiel interessieren und mehr über ihre Möglichkeiten erfahren möchten.

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Musik-Braille-Aufkleber für Menschen mit Sehbehinderung
Die Transkription von Noten in Brailleschrift ist aufwendig. Mit den Musik-Braille-Aufklebern vom American Printing House können blinde oder sehbehinderte Menschen, unabhängig von musikalischen Kenntnissen oder Braille-Kenntnissen, ein Musikstück sofort übersetzen und erhalten so Unterstützung beim Musizieren

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Unseen Lives. Inklusive Lebenswelten – Geschichten, Stimmen, Perspektiven.
Das Projekt „Unseen Lives“ von Kulturregen – Netzwerk für inklusives kulturelles Empowerment in Berlin gibt Menschen mit unsichtbaren Behinderungen eine künstlerische Stimme. In 19 literarisch-künstlerischen Hörstücken erzählen Betroffene von ihren Erfahrungen und Lebensrealitäten. Ziel ist es, gesellschaftliche Vielfalt und Inklusion hörbar zu machen und neue Perspektiven im Kulturbereich zu ermöglichen.

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Bundesweite Umfrage zu Diskriminierung
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes führt bis zum 28.02.2026 eine Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland durch. Teilnehmen können alle ab 14 Jahren, die eine Form von Diskriminierung erlebt haben. Die Teilnahme ist anonym, barrierearm und online sowie auf Papier möglich. Ziel ist es, belastbare Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie häufig Diskriminierung vorkommt, in welchen Bereichen sie auftritt und welche Folgen sie hat.

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Perspektivwechsel: Inklusion in der Bildenden Kunst
Wie kann eine inklusivere Zukunft für die Bildende Kunst in Deutschland gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Seminars „Perspektivwechsel: Inklusion in der Bildenden Kunst“ , das vom British Council initiiert und in Zusammenarbeit mit dem BBK Bundesverband, dem Deutschen Künstlerbund und der IGBK veranstaltet wurde. Die Dokumentation steht nun als Videoaufzeichnung und Online-Publikation zur Verfügung.

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Kultur in Deutschland: Ein exklusives Vergnügen
Für viele ist ein Theaterbesuch selbstverständlich – für andere voller Barrieren. Kultur in Deutschland ist oft weder für Publikum noch für Kulturschaffende mit Behinderung zugänglich. Das Magazin «andererseits« hat ein halbes Jahr lang recherchiert, über 250 Kulturinstitutionen befragt und mit betroffenen Künstler*innen gesprochen.

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Zum Nachhören I: Inklusion in Kunst und Kultur
Inklusion in Kunst und Kultur beleuchten mehrere Radiobeiträge, die weiterhin in der WDR-Mediathek zur Verfügung stehen. Themen sind u. a. Audiodeskription in der Oper, die inklusive Kunstklasse in Köln, Theater mit und ohne Behinderung, die Arbeit von Un-Label oder der Gebärdenchor Klingende Hände.

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Zum Nachhören II: Der inklusive Chor „Herzklopfen“
Der inklusive Kölner Chor „Herzklopfen“ bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Jede*r ab 18 Jahren mit Begeisterung fürs Singen ist willkommen. In der Sendung TonArt auf WDR 3 gab es kürzlich einen Bericht über das Ensemble, das aktuell auch weitere Mitsänger*innen, insbesondere in den tiefen Männerstimmen, sucht. In der Mediathek steht der Beitrag zur Verfügung.

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Zum Nachhören III: Eckart von Hirschhausen über Musik und Demenz
Für seine Dokumentation „Hirschhausen und das große Vergessen“ hat sich der Arzt und Fernsehmoderator Eckart von Hirschhausen mit der Bedeutung von Musik für Menschen mit Demenz beschäftigt. Was Musik in der Behandlung bewirken kann, darüber spricht er in der Sendung TonArt auf WDR 3, nachzuhören in der Mediathek..

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Fachveranstaltungen

Deskriptive Techniken für Bildbeschreibungen in der kulturellen Vermittlung und bei Telefonführungen
20.01.2026 | 15:00 – 17:00 Uhr | Input + Austausch | Online

Bildbeschreibungen machen Kunst und Ausstellungen für Menschen mit Sehbeeinträchtigung zugänglich. Im Webinar des Kompetenznetzwerks EDAD lernen die Teilnehmenden anhand von Beispielen aus Museen und Vermittlungsprojekten einfache Techniken und erprobte Abläufe kennen, die Informationen verständlich vermitteln, das Publikum fesseln und typische Fehler vermeiden.

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Vermittlung heute. Museumsvermittlung zwischen Inklusion, Partizipation und Teilhabe
17.03.2026 | 08:30 – 17:30 Uhr | Fachtagung | Museum für Kommunikation Frankfurt am Main

Wie können Museen Orte echter Teilhabe sein? Wie gelingt Vermittlung, die nicht nur informiert, sondern Beziehungen aufbaut und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt? Die Fachtagung von Deutsche Kongress lädt dazu ein, aktuelle Fragen der Museumsarbeit zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven kennenzulernen.

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Fachtagung Musikgeragogik
17.03.2026 | 09:30 – 17:00 Uhr | Tagung | Akademie Franz-Hitze-Haus, Münster

Musikgeragogik und ihre Nachbardisziplinen stehen im Zentrum der Fachtagung, die in Kooperation mit der FH Münster – Fachbereich Sozialwesen und der Deutschen Gesellschaft für Musikgeragogik veranstaltet wird. Der Fachtag zeigt einmal mehr die (durchaus messbaren) Wirkungen wie auch die vielfältigen Praktiken des Musizierens von und mit Älteren auf. Das Programm ist online und Anmeldungen sind möglich.

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Musizieren für und mit Menschen mit Demenz – Praxistipps für Musizierende und Pflegende
25. + 26.04.2026 | Kongress | Pädagogische Hochschule, Karlsruhe

Wie kann man mit musikalischen Angeboten Menschen mit Demenz Teilhabe und Lebensfreude schenken? Antworten und praktische Empfehlungen bietet der Kongress des Bundesmusikverbands Chor & Orchester (BMCO) mit wissenschaftlichen Keynotes, Workshops und einer Podiumsdiskussion. Das Programm ist online und Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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Förderungen und Wettbewerbe

Förderung: LWL-Kulturfonds
Der LWL-Kulturfonds fördert Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Heimatpflege, Literatur, Theater, Film und landeskundliche Forschung. Zentrales Kriterium ist ein Bezug zu Westfalen. Mit der Projektförderung können maximal 10.000 Euro beantragt werden. Antragstellung: ab 01.01.2026 für Projekte, die ab 01.07.2026 beginnen.

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Förderprogramm: SPIELRAUM für Bespieltheater
Das Kulturministerium NRW setzt das Förderprogramm SPIELRAUM fort. Bis 2028 sollen Bespieltheater und Kulturorte durch Vernetzung mit der Freien Szene gestärkt werden. Im Fokus stehen zeitgemäße Programmatik, nachhaltige Vermittlungsformate und Community-Projekte. Bewerben können sich Theater ohne eigenes Ensemble. Bewerbungsfrist: 31.01.2026.

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Ausschreibung: Erste Förderrunde Postcode Lotterie
Die Deutsche Postcode Lotterie fördert Projekte von gemeinnützigen Organisationen in ganz Deutschland aus den Bereichen Chancengleichheit, Natur- und Umweltschutz sowie sozialer Zusammenhalt. Dazu zählen u. a. Projekte gegen Altersarmut und Einsamkeit sowie generationsübergreifende Gemeinschaftsprojekte. Fristende Interessensbekundung: 16.01.2026, Fristende Förderantrag: 30.01.2026.

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Ausschreibung: 9. Deutscher Amateurtheaterpreis – amarena
Der Deutsche Amateurtheaterpreis des BDAT geht 2026 neue Wege: Erstmals wird die Auszeichnung nicht in unterschiedlichen Kategorien, sondern an eine Gruppe verliehen. Zusätzlich wird der neue Sonderpreis amarena PLUS eingeführt, der im Senior*innentheater besondere Projekte und Initiativen würdigt. Mit dieser Neuerung unterstreicht der BDAT die Bedeutung von kultureller Teilhabe und die Vielfalt der Altersgruppen im Amateurtheater. Bewerbungsfrist: 01.03.2026.

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Ausschreibung: LOKAL – Programm für Kultur und Engagement
Das LOKAL-Programm der Kulturstiftung des Bundes für engagierte Kulturakteur*innen in kleineren Städten und Gemeinden geht in die nächste Runde – und das gestärkt: Mit 2,5 Mio. Euro extra können bis zu 27 neue Vorhaben rund um lokale Netzwerke, künstlerische Projekte und das soziale Miteinander gefördert werden. Bewerbungsfrist: 31.03.2026.

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Ausschreibung: Landmusikort des Jahres
Das Förderprogramm „Landmusikort des Jahres“ würdigt innovative Musikprojekte und stärkt das kulturelle Leben in ländlichen Regionen. Ausgezeichnet werden besondere musikalische Aktivitäten mit Vorbildcharakter. Damit sollen Musikinitiativen sichtbar werden und neue Netzwerke im ländlichen Raum entstehen. Getragen wird das Programm vom Deutschen Musikrat und vom Bundesmusikverband Chor & Orchester. Bewerbungsfrist: 31.03.2026.

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Neuerscheinungen

Mehr als nur Unterhaltung: Mit kultureller Bildung das Leben im Alter bereichern
Die BAGSO hat einen Praxisleitfaden für die Bildungsarbeit mit älteren Menschen herausgegeben, der unter Mitwirkung von kubia entstanden ist. Er zeigt, wie kulturelle Bildungsangebote ältere Menschen dabei unterstützen können, eigene Ausdrucksformen zu entdecken oder wiederzuentdecken und sich aktiv mit ihrer Lebenswelt auseinanderzusetzen. Die Broschüre steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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Kultur Management Network: Schwerpunkt Soziale Nachhaltigkeit
Zahlreiche Hürden erschweren Karrieren im Kulturbereich. Das hat einen negativen Einfluss auf die Legitimation und Qualität der Kulturarbeit. Wie mehr soziale Nachhaltigkeit erreicht werden kann, ist im Schwerpunkt des aktuellen Online-Magazins von Kultur Management Network nachzulesen, u. a. in einem Beitrag zu Inklusion am Theater.

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Mitmachen

Klassisches Ballett 50+ in Düsseldorf
Am 21.01. startet am Düsseldorfer tanzhaus nrw ein Ballettkurs für ältere Anfänger*innen ohne und mit Vorkenntnissen. Der Unterricht zeichnet sich durch ein profundes Wissen über einen gesunden Umgang mit dem Körper aus. Dabei geht es nicht nur um die Anleitung für die Übungen, sondern auch darum, ein Bewusstsein für die Logik der Bewegungen zu entwickeln.

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Tänzerisches Forschungslabor zu Tanz & Parkinson in Köln
Unter der Leitung von Silke Z. vertiefen die Teilnehmenden mit und ohne Parkinson die eigene Körperwahrnehmung und erforschen neue Möglichkeiten der Bewegung. Sie arbeiten spielerisch mit individuellem tänzerischen Ausdruck und eigener Kreativität. Das Projekt von Elisabeth Habel ist 2025 im Rahmen des Fonds Kulturelle Bildung im Alter entstanden und findet seine Fortsetzung vom 02. bis 04.02. in den Kölner ehrenfeldstudios.

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Schauspieler*innen für inklusives Ensemble in Berlin gesucht
Das Berliner Rambazamba-Theater gehört zu den national und international renommiertesten Bühnen für inklusives Theater und ist auf der Suche nach neuen Schauspieler*innen. Interessierte werden gebeten, per E-Mail an j.v.wienskowski@rambazamba-theater.de Kontakt aufzunehmen.

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Kulturkalender

19
Fr | Dezember
19:30 Uhr 
Theater am Engelsgarten Wuppertal
Netzwerkfehler 101
Das inklusive Wuppertaler Glanzstoff Ensemble präsentiert eine szenische Collage zur aktuellen, medialen Rat- und Rastlosigkeit und zu dem Versuch zu verstehen, wofür dieser Apparat mit der Wählscheibe gedacht war. Ein Theaterexperiment zwischen digitaler Performance und analoger Verweigerung. Weitere Vorstellungen gibt es am 20. und 21.12.

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20
Sa | Dezember 25
20:00 Uhr
Studio Trafique
Köln
Boomer Beats
Was passiert, wenn Lebenserfahrung auf Popkultur trifft? Boomer Beats ist ein außergewöhnliches Chorprojekt, in dem ältere Menschen Pop- und Rapsongs der Generation Z performen. Statt nostalgischer Lieder gibt es hier aktuelle Hits im Spannungsfeld zwischen den Interpret*innen in höherem Lebensalter und der jungen Musik und Texten.

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08
Do | Januar 26
18:00 Uhr 
Rotunde im Bezirksrathaus Nippes
Köln
Aus Liebe zu Magritte – Fotoausstellung
Die Ausstellung mit Fotografien der Bewohner*innen des Behindertenzentrums Dr. Dormagen-Guffanti aus Köln-Longerich zeigt außergewöhnliche Arbeiten, die inspiriert wurden vom surrealistischen Stil René Magrittes. Sie entstanden unter Leitung der Künstler:innen Celine Berger und Patric von Ahn und sind bis zum 25.02. zu sehen. 

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15
Do | Januar 26
20:00 Uhr 
Filmforum NRW im Museum Ludwig
Köln
Movement unbound – 30 Jahre DIN A 13 tanzcompany
Der Dokumentarfilm „movement unbound“ von Miriam Jakobs und Gerhard Schick taucht ein in drei Jahrzehnte mixed-abled Tanz, Bewegung, Körper, Provokation und Politik und zeigt den hartnäckigen Einsatz der Kölner DIN A 13 tanzcompany für Diversität auf der Bühne und in der Gesellschaft.

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24
Sa | Januar 26
19:30 Uhr
Theater am Engelsgarten
Wuppertal
Peer Gynt
Das Wuppertaler Theater der Generationen unter Leitung von Charlotte Arndt bringt Ibsens dramatisches Gedicht „Peer Gynt“ auf die Bühne. Das altersgemischte Ensemble blickt auf die Geschichte des berühmten (Anti-)Helden samt all seiner gelebten, fantasierten und gescheiterten Träume. Weitere Aufführungen folgen am 25.01. und im Februar.

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31
Sa | Januar 26
19:30 Uhr 
Theater am Engelsgarten
Wuppertal
Rampenschau: Wir brennen, keiner da
Die Mitglieder des inklusiven Ensembles Studiyou am Schauspiel Wuppertal präsentieren in ihrem Szenenabend, woran sie im Unterricht aktuell arbeiten. Gemeinsam mit ihren Dozierenden entwickeln sie immer wieder neue Programme aus Monologen, Dialogen, Tanz, Gesang u. a. Eine weitere Präsentation gibt es am 01.02.

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01
So | Februar 26
11:00 – 18:00 Uhr 
jfc Medienzentrum
Köln
Erinnern – Erzählen – Erfinden
Seit zwei Jahren treffen sich Menschen in der MedienErzählWerkstatt des jfc und entwickeln biografische, dokumentarische und utopische Geschichten. Das Erzählte wird mit Medien festgehalten und gestaltet. Die Ergebnisse werden nun in einer multimedialen Präsentation vorgestellt.

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Lesetipp

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© Culture Centre PiiPoo | Clowneskes Tandem

Zirkusreif – Manege frei in finnischen Pflegeheimen
Pilvi Kuitu leitet ein Kulturzentrum in der finnischen Stadt Lempäälä, ist Kommunalpolitikerin und forscht über kulturelle Teilhabe und Wohlbefinden im Alter im Kontext von öffentlicher Gesundheit. Mit ihr sprach kubia-Mitarbeiterin Miriam Haller über Zirkus im Pflegeheim und ihr vielfältiges Engagement im Bereich der Kulturellen Bildung und Teilhabe von älteren Menschen.

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Kontakt

Susanne Lenz
Newsletter-Redaktion

Telefon: 0221 71 61 72 16
E-Mail: lenz@kubia.nrw 

Impressum     

Herausgegeben vom:

Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur (kubia)
Institut für Bildung und Kultur e.V.
Seekabelstraße 4
50733 Köln   

Telefon: 0221 71 61 72 0
E-Mail: info@kubia.nrw 

Verantwortlich gemäß § 18 Medienstaatsvertrag (MSTV):

Almuth Fricke​
Anschrift wie oben

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