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Sondernewsletter zum Akademientag 2026

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Akademientag 2026 Von Moin bis Meme. Sprache macht Gesellschaft

Sondernewsletter zum Akademientag „Von Moin bis Meme. Sprache macht Gesellschaft"

Wie sprechen wir miteinander? Wie verändert Sprache unser Denken, unser Zusammenleben und unsere Gesellschaft? Diesen Fragen widmet sich der Akademientag 2026 am 8. September in Göttingen. Tauchen Sie in die Welt der Sprache ein: Im Forschungsparcours können Besuchende rund 20 Projekte entdecken, vier Panels zu den Themen Sprache und Politik, Digitalität, Vielfalt und Emotionen laden zum Mitdiskutieren ein. Den Abschluss bildet eine literarisch-musikalische Abendveranstaltung, die zeigt, wie Sprache weit über Worte hinauswirkt.

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Sprache macht Gesellschaft
Sprache macht Gesellschaft. Prof. Dr. Daniel Göske, Prof. Dr. Andrea Rapp und Prof. Dr. Christoph Markschies

Was wäre Sprache ohne die Menschen, die sie sprechen? Prof. Dr. Christoph Markschies, Präsident der Akademienunion, lenkt den Blick auf ihre körperliche Dimension – vom Hören bis zur Gebärdensprache. Prof. Dr. Daniel Göske, Präsident der Niedersächsischen Akademie, erinnert daran, dass Sprache Verständigung ermöglicht, aber auch sprachlos machen kann. Prof. Dr. Andrea Rapp, Präsidentin der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz, hebt hervor, wie Sprache Vielfalt sichtbar macht, Geschichte bewahrt und unser Zusammenleben gestaltet. Ihre Impulse machen deutlich: Sprache verbindet Wissenschaft und Gesellschaft.

Zu den Zitaten

© Katrin Binner & © Herlinde Koelbl

Fakten statt Floskeln – Vier Panels, vier Perspektiven

Wussten Sie, dass das Grundgesetz Deutsch nicht zur Staatssprache erklärt? Dass digitale Kommunikation unsere Sprache weit stärker verändert als die bloße Entstehung neuer Wörter? Dass 97 Prozent der Weltbevölkerung nur etwa vier Prozent aller Sprachen sprechen? Oder dass emotionale Gedichte messbare Gänsehaut auslösen können? Diese und viele weitere Erkenntnisse stehen im Mittelpunkt der Diskussionen über Sprache und Politik, Digitalität, Vielfalt und Emotionen – verständlich, aktuell und nah an der Forschung.

Zu den Fakten
Zum ausführlichen Programm
Fakten statt Floskeln – Vier Panels, vier Perspektiven zu den Themen Digitalität, Vielfalt, Emotionen und Politik
Forschungsparcours – Mein Projekt in drei Worten
Gebärdensprache. Hieroglyphen. Abenteuer.
Forschungsparcours im Rahmen des Akademientages 2026

Hinter diesen und vielen weiteren Begriffen verbergen sich spannende Forschungsprojekte aus dem Akademienprogramm. Im Forschungsparcours stellen sich rund 20 Projekte vor und laden dazu ein, ihre vielfältigen Themen vor Ort zu entdecken. Ob historische Handschriften, Dialekte, Wörterbücher, KI oder Sprachdatenbanken – an interaktiven Stationen können Besuchende mit Forschenden ins Gespräch kommen und erleben, wie Sprachforschung unsere Vergangenheit und Gegenwart erschließt und unsere Zukunft gestaltet.

Zum Forschungsparcours
Die Sprache der Musik & der Dichtung

„Ich komme aus der Sprachlosigkeit.“ Mit diesen Worten beschreibt die im Kosovo geborene Autorin Jehona Kicaj den Schmerz, Verlust und das Ringen um Zugehörigkeit, die ihren Debütroman ë prägen. Jan Wagner setzt dem poetisch entgegen: „keine haubitzen – berberitzen … eher muskatnuß als musketen“. Seine Verse zeigen die Kraft der Sprache, Gewalt in Poesie zu verwandeln. Gemeinsam mit musikalischen Beiträgen von Studierenden des Instituts zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover entsteht ein Abend, der Literatur, Musik und Wissenschaft verbindet. Prof. Dr. Daniel Göske führt durch den Abend, der Niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs hält ein Grußwort.

Zur Abendveranstaltung

© Nadine Kunath & © Carl Philipp Roth

Jan Wagner und Jehona Kicaj

Weitere Informationen aus der Welt der Akademien
Ausschreibung Akademienprogramm 2029

Ab sofort können sich bis zum 31. Januar 2027 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Forschungsvorhaben für das Akademienprogramm 2029 bewerben. Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften und den historisch arbeitenden Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Informationsveranstaltungen unterstützen Interessierte bei der Antragstellung.

Zur Ausschreibung
Ausschreibung des Akademienprogrammes 2029
Zwei neue internationale Delegierte
Die Akademienunion wählt zwei neue internationale Delegierte: Prof. Dr. Angelika Nußberger und Prof. Dr. Jochen Kreusel

Die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Angelika Nußberger wurde zur Delegierten im International Human Rights Network of Academies and Scholarly Societies (IHRN) gewählt und der Elektroingenieur Prof. Dr. Jochen Kreusel vertritt die Akademienunion in der InterAcademy Partnership (IAP). Beide bringen herausragende wissenschaftliche Expertise und langjährige internationale Erfahrung mit und werden die deutschen Wissenschaftsakademien künftig in zwei bedeutenden internationalen Netzwerken vertreten.

Zu den Biographien

© Josef Fischnaller & Hitachy Energy

WissKomm Academy startet Kompetenztraining für das Akademienprogramm

Mit dem ersten Auftaktmodul an der Akademie in Hamburg startete am 6. Juli 2026 das Kompetenztraining der WissKomm Academy. Erstmals richtet sich das Angebot auch an Mitarbeitende des Akademienprogramms. Die WissKomm Academy bietet Forschenden aller Karrierestufen und Fachrichtungen eine praxisnahe Seminarreihe zur Stärkung ihrer kommunikativen und medialen Kompetenzen in der Wissenschaftskommunikation. Die WissKomm Academy ist das Kompetenzzentrum für Wissenschaftskommunikation an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz.

Weitere Informationen
Zur Wisskomm Academy
Motto der WissKomm Academy: Wissenschaft auf den Punkt bringen
Kommende Veranstaltungen
Geisteswissenschaft im Dialog, Fit für morgen!, der Vierte Sprachbericht auf Reisen und Wissenschaft und Ich?!

Merken Sie sich die folgenden Veranstaltungen schon jetzt vor: In Hamburg diskutiert am 28. September Geisteswissenschaft im Dialog über Geschichte und Gegenwart der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Am 30. September erwartet Sie auf dem Berliner Gendarmenmarkt der „Fit für morgen! Präventions-Salon“, der im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft in Kooperation mit der BBAW stattfindet, mit Gesprächen, Musik und wissenschaftlichen Impulsen zu Gesundheit, Ernährung und Prävention – Wissenschaft zum Mitmachen und Mitdiskutieren. Anschließend folgt eine Diskussion im Wissenschaftsforum, u.a. mit einem Impuls von Dr. Eckart von Hirschhausen. Die Projektleiterinnen des Vierten Sprachberichts stellen diesen auf der Tagung „Trauma im Fokus der Germanistik: Sprache, Literatur, Kultur“ am 25. & 26. September in Lviv vor. Außerdem lädt „Wissenschaft und Ich?!“ im September in Gelsenkirchen Bürgerinnen und Bürger zum Austausch mit Forschenden auf den Marktplatz ein.

Zur GiD-Veranstaltung
Zum Präventions-Salon
Zur Tagung
Zur Dialogreihe

Ausschreibung Akademienprogramm
Ab sofort können sich bis zum 31. Januar 2027 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Forschungsvorhaben für das Akademienprogramm 2029 bewerben.
Weitere Ausschreibungen der Akademien
Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften vergibt für ihr Referat Personal und Recht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter Personal (m/w/d) (100 %, unbefristet, EG 9b TV-L Berlin). (Minijob) im Veranstaltungsbereich und in der Wissenschaftskommunikation (m/w/d).
Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften sucht für das Akademienvorhaben „Hindu Temple Legends in South India“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Research Software Developerin bzw. einen Research Software Developer (m/w/d) (50 %, E 13 TV-L).
Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz vergibt erstmals das Stipendium „Student Journalist in Residence“. Gesucht werden Studierende aller Fachrichtungen, die Wissenschaft, Kultur und gesellschaftliche Debatten journalistisch begleiten möchten.
Der Jahresworkshop der AG eHumanities der Akademienunion steht 2026 unter dem Titel „Offen für alle? Zugang gestalten in den Digital Humanities“. Die Veranstaltung wird von TELOTA organisiert und findet am 9.–10. November 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt. Gesucht werden Beiträge zu sozialen, technischen, rechtlichen und kulturellen Dimensionen von Zugänglichkeit in den Digital Humanities, insbesondere auch zu KI und digitalen Forschungsinfrastrukturen für Vorträge als auch für Lightning Talks. 

www.akademienunion.de

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Die Akademienunion ist der Zusammenschluss von acht deutschen Wissenschaftsakademien und koordiniert das Akademienprogramm, das gemeinsame geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsprogramm der Akademien. Der Newsletter informiert regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Akademienprogramm, Publikationen und Personalia sowie aktuelle Veranstaltungen.­

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Geschwister-Scholl-Straße 2
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Redaktion | Büro Berlin

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